NEIN zur Abschottungsinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!»
- 20. Mai
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Diese Initiative ist gefährlich, lenkt von den eigentlichen Ursachen ab und richtet sich gegen die Interessen der älteren Generation.
Gefährlich
Die Annahme der Initiative würde die guten Beziehungen zur Europäischen Union schwer beeinträchtigen. Diese Beziehungen und damit den Fortbestand unseres Sozialstaats zu gefährden, wäre töricht.
Unsozial
Die Initiative trifft die Schwächsten zuerst: Flüchtlinge verlieren Schutz, Familien werden auseinandergerissen. Die Initiative gefährdet generell das Zusammenleben der Einwohner:innen des Landes, indem sie Schweizer:innen, Ausländer:innen und Grenzgänger:innen gegeneinander ausspielt.
Lenkt von den Ursachen der Probleme ab
Die Initiative gibt den Ausländer:innen die Hauptschuld für Probleme, deren Ursachen ganz anderswo liegen: z.B steckt hinter dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen in erster Linie die Liegenschaftsspekulation
Gegen die Interessen der Rentner:innen von heute und morgen
Ausländer:Innen leisten einen wichtigen Beitrag in unseren Sozialstaat, ohne sie werden die Personalnot in der Pflege und im Gesundheitswesen verschärft, Bereiche, die für uns Ältere besonders wichtig sind.
Die Gewerkschaften haben analysiert, welche Folgen diese Initiative für unsere Renten hätte. Mit deutlich weniger Erwerbstätigen, die Steuern und Abgaben an die Sozialversicherungen leisten sowie einem steigenden Anteil von Rentner:innen, gerieten die Sozialversicherungen aus dem Gleichgewicht. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund rechnet mit tieferen Renten von bis zu 2‘500 Franken pro Jahr bei Annahme der Initiative.
Ein Ja bedeutet zudem höhere Krankenkassen-Prämien für Alle.
